Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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halb der Stadt lag, für dies Häuschen angewieſen in einer ſchwülſtigen Urkunde, die ich noch beſitze und die auf ein herzliches Verhältniß zwiſchen ihm und ſei⸗ nem Fürſten ſchließen läßt.

Schon in jener fernen Zeit, wie ich aus Man⸗ chem ſchließen muß, war mein Vater in allen ſeinen Anſchauungen weit hinter ſeiner Zeit zurückgeblieben, wozu wohl auch die furchtbaren Revolutionen und Kriegsjahre, die er zum Theil mit erlebt, beigetragen haben mochten. Sie mußten ja die Ruhe der vorhergehenden Jahrzehnte als eine Idylle des Friedens erſcheinen laſſen.

Sein Geſchmack folgte ſeinen politiſchen Ueber⸗ zeugungen; daher auch die ganze pedantiſche Einrich⸗ tung dieſes Hauſes, welche ein ſtummer Proteſt gegen die herrſchenden Ideen der Zeit ſein und ihn an nichts erinnern ſollte, was im Hofleben und in ſeiner Stel⸗ lung immer unabweisbarer und unſympathiſcher ſich ihm aufdrängte. Die Zeit, in der unſer Land durch den fremden Eroberer zum Königreich erhoben wurde, war für meinen Vater eine ſchwere, und nur die immer gleiche Huld ſeines Fürſten bewog ihn, am Hofe zu bleiben.

Die bald darauf folgenden Freiheitskriege hätten ihn verſöhnen ſollen; aber er gehörte zu den Menſchen,

die nicht zufrieden ſind, wenn die Welt erfüllt, was