Teil eines Werkes 
1. Band (1875)
Entstehung
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ger warten zu laſſen, ſagte ſie und ſtieg langſam die Stufen hinab.

Dem jungen Mann war die Ausführung ſeines Auftrags zu intereſſant geweſen, als daß er darüber den letztern hätte behalten können.

Sie denken an Alles, deutſche Fräulein! Mama hat geſagt, daß Sie nach Ihrer Toilette in das Bil⸗ lardzimmer kommen ſollen. Die Offiziere ſind da. Zwei ſind Landsmann von Ihnen

Ich würde es für heute vorziehen, von der Anſtrengung der Reiſe auszuruhen, warf die Dame ein.

Aber das geh: nicht, deutſche Fräulein! Die

Offiziere wollen Sie ſehen! Sie müſſen kommen!

Wenn ich muß, ſo iſt das etwas Anderes, ſagte die junge Dame in einem Tone, vor dem ihr jugendlicher Ritter verſtummte.

Der Erbe von Lorin hegte ſeit ſeiner kurzen Unterhaltung mit ihr für ſeine neue Hausgenoſſin eine Art Scheu, welche nicht zu ſeiner Erwartung, in der Fremden eine ſtets bereite Zielſcheibe für ſeine Späße zu finden, ſtimmen wollte.

Und doch konnte ſie kaum älter ſein als ſeine Schweſter Ilka, welche er trotz ihrer neunzehn Jahre noch immer nach Herzensluſt bevormundete. Aber