Teil eines Werkes 
1. Band (1875)
Entstehung
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emporgeſtiegen und hatte nicht ohne Ritterlichkeit ſein Barett abgenommen.

Sie haben ſehr wenig Furcht, deutſches Fräu⸗ lein! ſagte er mit einem Ausdruck komiſcher Verwun⸗ derung.Vor Oerdöck und Hero laufen ſonſt alle Mäd⸗ chen im Dorf davon.

Die Fremde war ruhig zwiſchen ihren neuen Freunden ſitzen geblieben, die ihre großen gutmüthigen Augen vertrauensvoll auf ihr Geſicht richteten.

Ich konnte nicht annehmen, daß Sie die ſchönen Thiere in Freiheit laſſen würden, wenn ſie überhaupt Jemand gefährlich wären, antwortete ſie mit einer etwas hoch liegenden, aber klaren und metalliſchen Stimme, indeß ihre Hand auf dem ſilbergrauen Kopf Hero's ruhte.

O, gar ſo fromm iſt Oerdöck auch nicht, ent⸗ gegnete der junge Mann.Und Hero hat erſt neulich einen Slowaken am Bein gehabt, daß ich ihm einen Gulden ſchenken mußte, damit er nicht zu Papa lief. Aber was thun Sie denn hier oben? fügte er hinzu. Sie haben das wohl für einen Eingang gehalten? O, der iſt ſchon vor zehn Jahren zugemauert worden, ſeit die Räuber dort hineinſtiegen und faſt Alles mit⸗ nahmen. Seit der Zeit ſchläft der Nachtwächter im Schloß..