Teil eines Werkes 
1. Band (1875)
Entstehung
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Spielend hatte Oerdöck den Arm ſeines Herrn mit den Zähnen erfaßt, er hob ihn daran in die Luft und ſchleuderte ihn dann weithin über den Platz.Das deutſche Fräulein ſollt ihr ſuchen, nicht mir die Klei⸗ der vom Leibe reißen!

Wie zur Uebung in der fremden Sprache war dieſe Anrede an Oerdöck und Hero ſehr laut und in ziemlich unbeholfenem Deutſch gehalten.

Verlegen blieb der junge Mann einen Augenblick ſtehen, als er zufällig den Blick zu der Höhe der Treppe erhob und die Geſuchte in ſtummer Betrachtung ſeiner Heldenthaten dort oben ſitzen ſah. Auch Oerdöck und Hero hatten die Fremde erblickt und waren mit wilden Sätzen zu ihr emporgeraſt.

Oerdöck! Hero! Zurück!

Die beiden Thiere zuckten zuſammen, als habe ſie ſelbſt in dieſer Entfernung die Peitſchenſpitze ihres Gebieters erreicht; ſie krochen zu den Füßen der Dame und rieben ihre Köpfe ſchmeichelnd an ihren Kleidern.

Dieſe hatte ohne ein ſichtbares Zeichen von Angſt die anſtürmenden Thiere erwartet und ſtrich ihnen jetzt mit der ſchmalen behandſchuhten Hand koſend über die ſeidenhaarigen Köpfe.

Der junge Cavalier war inzwiſchen einige Stufen