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unmöglich ſein, welche die ſichtlich hier Fremde an dieſen ſonderbaren Ort feſſelte. Das„Schloß“ war umgeben von einem großen Dorf mit niederen, langge⸗ ſtreckten gelben Häuſern und einer Kirche mit ſpitzem Giebel und großem Knopf, wie man ſie in Deutſchland häufig findet, und zwiſchen der breiten Dorfſtraße und einigen hochragenden dunklen Cypreſſen des herrſchaft⸗ lichen„Parks“ ſah man hinaus in die troſtloſe Oede des ungariſchen Tieflandes. Soweit das Auge reichte, unterbrach keine Erhöhung des Bodens, kein Haus, kein Baum, kein Fluß, nicht einmal das Rinnſal eines Baches die vom Sommer ausgebrannte kahle Fläche, nur in weiten Zwiſchenräumen ragten die Balken un⸗ geheurer Ziehbrunnen galgenartig empor, und über dem Horizont ſchwebte der von zahlloſen Viehheerden aufgewühlte Staub gleich dichtem braunem Nebel. In dieſer verdüſterten Atmoſphäre ging die Herbſtſonne unter, eine ungeheure blutrothe Scheibe, glanzlos und ſtrahlenlos. Aus dem Portal des Schloſſes ertönte lautes Hundegebell und übermüthiges Lachen. Unter dem Thorweg erſchien ein junger Mann, den zwei große engliſche Doggen bald in weiten Sprüngen umkkreiſten, bald ſcherzend anfielen. Die Art, wie der Jüngling dieſelben abwehrte, bewies, wie ſehr ihm der Kampf
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