Teil eines Werkes 
1. Band (1875)
Entstehung
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welche allein zurückgeblieben war. Sie ſaß auf den höchſten Stufen einer ſteinernen Freitreppe zwiſchen den rothen Thonkübeln zweier ſtaubiger Agaven und blickte mit großer Ruhe auf den Platz hinunter. Sie war aus dem zweiten der ankommenden Wagen geſtiegen und bei der lebhaften Begrüßungsſcene, die vor ihren Augen ſtattfand, beſcheiden zurückgetreten. Da hatte ſie ſich plötzlich umgeben geſehen von ſchwarzbraunen, ſchnurrbärtigen Menſchen in ſchmuzigen, phantaſtiſchen Trachten, welche mit rollenden Augen und blitzenden Zähnen wie wahnſinnigEljen ſchrieen und geſtikulir⸗ ten. Und dazwiſchen war der warnende Ruf der beiden Kutſcher und das Knallen ihrer langen Peitſchen er⸗

ſchallt und die Vorderpferde hatten, ſich bäumend, Kopf

und Hufe in die Luft gehoben. Außer Stande, zum Portal durchzudringen, halb erſtickt vom Staub, betäubt vom Getöſe, angewidert von der fremdartigen Umge⸗ bung, hatte ſich die junge Dame auf jene Treppe ge⸗ flüchtet. 3 Der Platz war nun leer und der Eingang zum Schloſſe frei, aber das junge Mädchen zeigte keine Luſt, herunterzuſteigen. Vielleicht fürchtete ſie neue Abenteuer, wenn ſie ihren Weg allein durch das aus⸗ gedehnte Gebäude ſuchte, um ſich deſſen Gebietern ins Gedächtniß zurückzurufen. Die Ausſicht konnte es