Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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ſchluchzte Sandor, nicht ohne daß ein Zug einſtiger Schelmerei durch ſeine Thränen ſchimmerte.

Aber Dein Vater glaubt, Du ſeieſt ruhig in Deinem Penſionat in Peſth!

Ich konnte es nicht aushalten, Mama! Ich hatte Sehnſucht nach der Haide, den Bauern und nach Dir, Mama! In dem ſchrecklichen Penſionat wäre ich erſtickt; ſie verhöhnten mich wegen meiner Dicke; ich ſchlug ihnen dafür die Köpfe blutig und kam gar nicht mehr aus dem Carcer. Als Papa ab⸗ reiſte und in den Waggon geſtiegen war, kaufte ich mir raſch ein Billet und fuhr in einem andern Wag⸗ gon mit. Auf der Station verſteckte ich mich unter den Sitz unſeres Wagens. Papa ſaß die ganze Zeit über mir und gab mir inehree Fußtritte, weil ich den Raum beengte.

Du armes, armes Kind! flüſterte die Baronin zwiſchen Lachen und Weinen.

Ich ſterbe vor Sehnſucht nach Dir, wenn Du mich noch einmal fortſchickſt! behauptete Sandor, dem die Bewegung der Mutter nicht entging.Für einen Grundherrn lerne ich hier genug, und die deutſche Fräulein will ich gar nicht mehr, ſeit ich weiß, daß man nur nach Peſth zu gehen braucht, um die ſchön⸗