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damals die Wahl, entweder Ihre Verleumdungen gegen meine verehrte Landsmännin zurückzunehmen oder Ihre eigene ſchmachwürdige Vergangenheit ſchonungslos von mir enthüllt zu ſehen.“
Drohend trat Janos auf Werdenau zu.
„Sie ſprechen von meiner Braut! Wenn Sie Ihre Anklagen nicht vollwichtig zu beweiſen ver⸗ mögen...“
Furchtlos blickte Werdenau den Grafen an.
„Betrachten Sie Ihre Braut, und wenn Sie noch nicht überzeugt ſind, ſo geben Sie mir eine andere Ge⸗ legenheit zu Mittheilungen, welche ich in Gegenwart der übrigen Damen nicht für paſſend halte.“
Jolanthe machte keinen Verſuch, die Anklage Wer⸗ denau's in Abrede zu ſtellen. Wie erdrückt von ihrer Schmach, finſter und bleich ſtand ſie da und mechaniſch ſuchten ihre Hände nach einem Stützpunkt.
Werdenau näherte ſich Gertrud und führte bewegt
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ihre Hand an ſeine Lippen. „Ihre Beſorgniß um mein Schickſal hat mich un⸗ endlich glücklich gemacht! Ich bedauere nur lebhaft den Schrecken, den die unbegründete Nachricht Ihnen ver⸗ urſacht hat.“ In dieſem Augenblick ſteckte Tolsky den Kopf zwi⸗ ſchen den Portièren herein; aller Selbſtſucht vergeſſend,


