Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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Sie lachte und ſagte, ich ſei ein drolliger Knabe, und ſchickte mich fort. Wenn ſie nicht gewollt hätte, hätte ſie doch nein ſagen müſſen.

Die Magnatin dachte einen Augenblick nach. Vom Hofe herauf ertönte wieder das Vorführen eines Pferdes.

Es iſt Janos, er reitet weg, murrte Sandor, der ans Fenſter getreten war;ein Glück für ihn, wenn ich ihm nicht mehr in Lorin begegne.

Dafür ſoll geſorgt werden, wenigſtens in der nächſten Zeit. Gehe auf Dein Zimmer und rüſte Dich zur Abreiſe. Auch Dein Hofmeiſter ſoll ſich bereit machen, Dich nach Peſth zu begleiten. Du wirſt den Winter in einer dortigen Schule für junge Edelleute zubringen! Kein Wort! Ich habe Thorheiten genug gehört!

Sandor ſtand unbeweglich. So hatte ſeine Mut⸗ ter noch nie zu ihm geſprochen.

Geh', fuhr die Magnatin fort, als könne es ſich überhaupt um Widerſpruch nicht handeln,und ſchaffe Deine Hunde fort!

Von dem ungewohnten Tone ſeiner Mutter war der junge Grundherr ſo eingeſchüchtert, daß er ſeine Lieblingsthiere nicht anders als durch Zeichen zu locken wagte und faſt ſcheu aus der Thür ging.

Kaum hatte er ſie hinter ſich geſchloſſen, ſo trat Jolanthe ein.