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an die Gemächer der Baronin ſtoßenden Corridoren fern gehalten wurden.
„Mutter, Onkel Janos war bei Gerta!“
Sandor's Wangen glühten vor Zorn und Aufre⸗ gung, wirr hing das blonde Lockenhaar um den jugend⸗ lichen Kopf und die dunkelblauen Augen hafteten auf der Mutter, als müſſe auch dieſe über ſolchen Frevel aufs äußerſte empört ſein.
Das Erſtaunen über die Leidenſchaftlichkeit des Boten kämpfte in der Baronin gegen ihren Unwillen über die Nachricht; kalt und ſtreng fragte ſie:
„Nun, und was weiter?“
„Hörſt Du denn nicht?“ wiederholte Sandor, durch das Benehmen der Mutter etwas unſicher ge⸗ macht, in ſchmollendem Tone.„Sie iſt deshalb nicht zu Tiſche gekommen, weil ſie ihn erwartete. Iſt das nicht abſcheulich?“
„Allerdings, aber was geht das Dich an?“
„Sehr viel!“ antwortete Sandor trotzig.„Wenn ich erwachſen bin, will ich Gertrud heirathen.“
„Ei!“ ſagte die Baronin gedehnt, und eine dunkle Röthe vertrat einen Augenblick die erdfahle Bläſſe ih⸗ res Geſichts;„und haſt Du ihr das ſchon geſagt?“
„O, ſchon oft!“
„Und was antwortete ſie?“
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