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Novellen / von Dr. Siegmund Schlesinger
Entstehung
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So ſage es heraus, fragte Giulio wiederholt, was Du gehoͤrt haſt.

Die ganze Stadt weiß es. Erſte Liebe iſt ſtark, Giulio. Er hielt inne, und fuͤgte dann leiſe, die Hand auf Alberti's Dolch legend, hinzu:Ihr wer⸗ det das zu Hilfe nehmen muͤſſen. Doch ſtill! Da ſchleicht ſich JFemand aus dem Hauſe der Caſtel Fran⸗ co's. So ſpaͤt? Zuruͤck! Ich will ihm nachſpuͤren. Giulio's Freunde verbargen ſichz nach wenigen Minu⸗ ten kehrte Bettola zuruͤck, und ſagte eilig:Er iſt's, er ſelbſt, allein! Aber wen haben wir bei uns? Spina! Ach, einen guten Schlaͤger. Grimani! Einen treuen Freund. Der Andere?Es iſt der junge Buon⸗ delmonte, aberDer Florentiner? Schafft ihn fort, er taugt nicht fuͤr unſer Geſchaͤft.

Was fuͤr ein Geſchaͤft?

Kommt nur, daß wir keine Zeit verlieren. Gri⸗ mani und Buondelmonte waren im Gehen zuruͤckge⸗ blieben. Bettola benutzte das, nahm Alberti und Spina beim Arme, und fuͤhrte ſie ſchnell eine lange Arkade hindurch, bis ſie die Perſon faſt erreicht hatten, die vorher aus dem Pallaſte Caſtel Franco getreten war.

Was iſt das? rief Bettola.Schlaͤgt er nicht die Straſſe ein, die zu Vanezzi fuͤhrt? Bleibt hier in der Naͤhe, ich will ihm allein folgen.