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meinem Alter; Dir bluͤht noch manches Gluͤck; ein junges, leichtſinniges Maͤdchen— ſchon gut; ich ſchweige davon; aber willſt Du nicht dem ſtolzen, uͤbermuͤthigen Vanezzi zeigen, daß Deiner ein hoͤhres Loos wartet, als er Dir bieten konnte? Donna Clara liebt Dich“— „Nimmermehr!“ „Nicht zu ſchnell, Giovani. Hoͤre Deinen Vater, Deinen alten, armen, zu Grunde gerichteten Vater! Nein, nein, wende dich nicht ab von mir, ſieh mich an, blick' auf mich!“ Giovani wendete ſich, und ſah ſeinen Vater vor ſich knieen. Er ſprang auf ihn zu, und hob ihn auf. „Vater,“ ſagte er endlich erſchuͤttert,„ich wollte lie⸗ ber, Du verlangteſt mein Leben. Aber um Deinet⸗ willen will ich mich, meine Hoffnung, meine Liebe opfern. Ich will Donna Clara ſehen, und ihr heute Nacht— hoͤrſt Du— heute Nacht meine Hand rei⸗ chen. Nichts weiter, und ſorge nur, daß meine Ver⸗ . bindung insgeheim vollzogen wird. Water, gehe jetzt, ich muß allein ſein.“ Caſtel Franco druͤckte die Hand ſeines Sohnes, und verließ weinend das Zimmer, um 1 V
ſogleich nach dem Palazzo Spoleto zu eilen, und dort
die Geſinnung Giovani's mitzutheilen.
Zur beſtimmten Stunde erſchien er ſelbſt, und ver⸗ hehlte der Witwe die Gefuͤhle nicht, welche ihn bisher
ſo ferne gehalten haͤtten, machte jedoch zuletzt ſeinen


