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laͤchelnd rief ſie:„es iſt falſch!“— Auf Vanezzi's feierliche Erklaͤrung, daß er die Nachricht von Giova⸗ ni's Vater ſelbſt erhalten habe, fiel ſie bewußtlos dem Grafen in die Arme, und erholte ſich erſt ſpaͤt wieder. Sie bat, man moͤge ſie allein laſſen. Vanezzi um⸗ armte ſein Kind, und verließ das Zimmer.
Alleſſandro Bettola war nicht wenig aufgebracht, als er vernahm, daß eine Verbindung zwiſchen Gio⸗ vani und Donna Clara doch noch moͤglich ſei, und er nahm ſich vor, Alles zu deren Bruch zu wagen. Er beredete ſeine von Liebe und Eiferſucht verblendete Cuſine, nach ſeiner Vorſchrift einen Brief zu ſchreiben, durch welchen Giovani auf immer von Bianca losgeriſſen werden ſollte. Aleſſandros Plan war, wenn Bianca ein Mal unaufloͤslich mit Alberti verbunden waͤre, Giovani die Urſache zu verrathen, wie er um den Gegenſtand ſeiner Liebe betrogen worden ſei, dadurch ihm Clara ewig zu verlei⸗ den, und Spoleto's Rache auf ihn zu leiten. Der Brief wurde durch einen Diener Vanezzi's, den Aleſſandro dazu gewonnen hatte, beſorgt. Der Graf, der die Livree der Vanezzis erkannte, eilte ſogleich zu ſeinem Sohne, um ſich nach dem Inhalte des Schrei⸗ bens zu erkundigen. Giovani war in einem faſt be⸗ wußtloſen Zuſtande. Als er ſeinen Vater hereintreten hoͤrte, fuhr er auf, ſah ihn lange verſtoͤrt an, und


