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mit einer Botſchaft fuͤr Donna Clara wieder dahin zuruͤckkehren. Als er hereintrat, ſah er zu einer andern Seite Alleſſandro den Pallaſt verlaſſen.
Alleſſandro Bettola, ein Verwandter Donna Clara's, hatte lange ſelbſt nach der Hand ſeiner Couſine geſtrebt, und als ſie daher das Geſpraͤch auf Caſtel Franco lenkte, leicht ihre Gedanken errathen, und daher die Wahrheit und die Verlaͤumdung nicht geſpart. Die Nachricht von dem Liebesverhaͤltniß mit Bianca, hatte die Witwe nicht wenig in Flamme geſetzt, aber der Anblick Gio⸗ vani's genuͤgte, jeden Groll gegen ihn zu verſcheuchen, der ſich mit um ſo groͤßerer Heftigkeit gegen ihre ver⸗ haßte Nebenbuhlerin wandte.
Als er ſie verlaſſen hatte, eilte ſie zu ihrem Vater, theilte ihm den Grund von Giovani's Abneigung mit, und beſchwor ihn, ſie von der Beſchimpfung zu retten, mit welcher ſie das Benehmen Caſtel Franco's bedrohe. Der ſtolze Spoleto beſchloß, eine Erklaͤrung von Caſtel Franco zu verlangen, der ihn jedoch durch die Verſicherung beſchwichtigte, daß er ſeinem Sohne jeden Gedanken an Bianca Vanezzi verboten habe, und daß dieſe auch bereits mit Giulio Alberti verlobt ſei. Giovani allein wollte der Nachricht von einer Verbin⸗ dung Bianca's keinen Glauben ſchenken, und erklaͤrte in leidenſchaftlicher Aufregung, daß, wenn ſie wirklich Statt finden ſollte, er ſeinem Vater gehorchen, und


