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der Abſicht Giovani's unterrichtet, hatte Giulio Al⸗ berti angeregt, ohne Zeitverluſt ſich um Bianca's Hand zu bewerben, und dem Vater ihre Intrigue mit dem jungen Caſtel Franco zu verrathen. Dieſer, der nicht mehr nach dem Pallaſte Vanezzi's zuruͤckkehren konnte, ſetzte Alles in Bewegung, um eine Unterredung mit Bi⸗ anca zu erhalten. Aber umſonſt wartete er in der Kirche des heiligen Antonio, umſonſt ſchwaͤrmte er nach Sonnen⸗ untergang um ihren Pallaſt, alle Hoffnungen ſchlugen fehl.
Um dieſelbe Zeit traf auch ſein Vater, und bald darauf Graf Spoleto mit ſeiner Tochter, in Padua ein, die, da der alte Graf ſich alle Muͤhe gegeben, ſei⸗ nes Sohnes langes Ausbleiben mit dringenden Geſchaͤf⸗ ten zu entſchuldigen, mit der leidenſchaftlichſten Unge⸗ duld ihrer Ankunft in Padua entgegengeſehen hatte. Das veraͤnderte Ausſehen uͤberraſchte den Grafen, und- er verlangte, daß er ihm die Urſache ſeines Gram's nicht verhehle. Giovani erzaͤhlte, was vorgefallen war, und obgleich der Graf eine Verbindung mit Vanezzi fuͤr eben ſo wuͤnſchenswerth, als die mit Spoleto ge⸗ halten haͤtte, ſo ließ er doch, da jede Moͤglichkeit des Erfolges ihm benommen ſchien, den Gedanken fahren, und drang nun noch mehr in den Sohn, ſich der rei⸗ chen Witwe zu naͤhern. Trotz allem Widerſtreben mußte Giovani noch denſelben Abend ſeinen Vater nach dem Pallaſte Spoleto's begleiten, und Tags darauf


