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begluͤckt. Ein Regenguß hatte einmal Bianca gezwun⸗ gen, in der Vorhalle zuruͤck zu bleiben, und da Caſtel Franco nicht unbekannt war, ſo trat die Fungna zu⸗ ruͤck, waͤhrend er mit ihrer Gebieterin ſprach, und er ihr ſeine Liebe erklaͤrte. Dieſes Geſtaͤndniß wurde ihm theils durch die guͤnſtige Gelegenheit, theils durch die bevorſtehende Ankunft ſeines Vaters abgezwungen. Die Art, wie Bianca ſeine leidenſchaftlichen Worte aufnahm bewies ihm, daß ſeine Liebe ihr nicht unwillkommen ſei, daß ſie dieſelbe ſogar theile.
Giovani beſchloß ſich nun an Vanezzi zu wenden, und wenn er ſeine Einwilligung erhielte, dem Sturm zu trotzen, dem die getaͤuſchte Hoffnung Spoletos und ſeines Vaters Zorn uͤber ihn ergehen laſſen wuͤrden.
Einen Tag nach ſeiner Unterredung machte er dem Marcheſe Vanezzi ſeine Aufwartung. Er wurde vor⸗ gelaſſen, aber kalt aufgenommen. Er ließ ſich jedoch nicht abſchrecken, ſondern ſuchte mit achtungsvoller Vor⸗ ſicht das Geſpraͤch auf den Zweck ſeines Beſuchs zu lenken; aber der Marcheſe fiel ihm ploͤtzlich in die Rede und fing ſelbſt davon an, er wiſſe, daß er ihm die Ehre erwieſen habe, ſeine Tochter ſeiner Bewunderung werth zu machen, er muͤſſe ihm jedoch bemerklich ma⸗ chen, daß ihm dieſe Bemerkung unangenehm ſei, und daß er ihn daher hoͤflichſt erſuchen muͤſſe, den Pallaſt Vanezzi nicht mehr mit ſeiner Gegenwart zu beehren.
Schleſing. Herbſtnov. 16


