an, ich bringe euch die froͤhlichſten Nachrichten von eurem lieben Heinrich⸗ Er lebt— und bald werdet ihr ihn wie⸗ derſehen.“ Margaretha hatte kaum an⸗ gefangen zu erzaͤhlen; ſo trat Vater Menrad in die Laube, um die Graͤfinn auf die Ankunft ihres Sohnes und Ge⸗ mahls vorzubereiten. Der kluge Mann wußte alles ſehr weislich einzulenken. Die Graͤfinn war nun voll freudiger Hoffnung, ihren Gemahl und ihren Sohn in einigen Tagen zu ſehen, und fuͤhrte Vater Menrad in das Zimmer, das ſie einſt mit Heinrich bewohnt hatte. 1 Als ſie nun die Thure oͤffnete, ſieh, da eilte ihr Gemahl mit ihrem Sohne Heinrich auf dem Arme ihe entgegen.
⸗Sie konnte nichts als die Worte her⸗
vorbringen:„O mein Gemahl! O mein Kind!“ und ſank dem Grafen in


