die Arme. Sie weinte lange ſprachlos, und benetzte bald das Angeſicht ihres Kindes, bald das ihres Gemahls mit den ſuͤßeſten Thraͤnen.„Nun will ich gerne ſterben, ſagte ſie endlich, da ich dieß noch erlebt habe! O wie wunder⸗ bar weiß doch Gott alles zu lenken. Ich zitterte, dir, liebſter Gemahl, ohne unſern lieben Heinrich entgegen zu kom⸗ men, und nun bringſt du im erſten Au⸗ genblick des Wiederſehens ihn mir auf deinen Armen entgegen!— O Gott, in meinem ganzen Leben kann ich Dir nicht genug danken, daß Du dieſe ſchreckliche Geſchichte ſo freubig geendet haſt. Mein Leben lang will ich in kei⸗ nem Leiden mehr verzagen. Du weißt am Ende alles recht zu machen.— 9 mein Heinrich, was fuͤr ein lieber Kna⸗ be biſt du indeß geworden! O mein Gemahl,
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