nem gluͤcklichen Ausgange leiten koͤnne, fand ſie allein Beruhigung.
„Du guter Gott, ſagte ſie, da ſie
ſich eben wieder in die dunkelſte Laube des Gartens zuruͤckgezogen und lange
ſchmerzlich geweint hatte, o erbarme
Dich doch meiner, erbarme Dich mei⸗
nes Gemahls— mache Du dieſer mei⸗
ner ſchrecklichen Qual ein Ende—
denn Du kannſt es allein! O laß un⸗ ſer Wiederſehen in Freude ſeyn. Du
haſt aus den weiſeſten Abſichten Vater
und Mutter und Kind von einander getrennt und weit in der Welt zer⸗
ſtreut— o ſchenke uns unſer liebes
Kind wieder und fuͤhre uns alle drey
wieder zuſammen. Du haſt ſchon un⸗ zaͤhlige Thraͤnen getrocknet— o trock⸗ ne auch die meinigen! Du biſt ja der
Allbarmherzige, und Leid in Freude zu verwandeln, iſt dein hiebſtes Geſchäft


