— 68— Knaben reichlich uͤber die Wangen, daß der Gott, den er bisher nicht kannte, ihm dennoch ſchon ſo viel Gutes erwie⸗ ſen habe. Und als der Greis das Ge⸗ beth vollendet hatte, ſetzte Heinrich zur großen Freude des frommen alten Man⸗ nes aus eigenem Antriebe noch hinzu: „Ich danke Dir auch noch, lieber Gott, daß Du mich aus meiner finſtern Hoͤhle befreyt und zu dieſem guten Manne ge⸗ fuͤhrt haſt, der mir ſo viel Schoͤnes und Erfreuliches von Dir erzaͤhlte.“
Vater Menrad nahm hierauf den Knaben bey der Hand und fuͤhrte ihn in ſeine Zelle. Hier machte er ihm ein Nachtlager von weichem Mooſe, uͤber das er einen Teppich breitete, und deckte den Knaben mit ſeinem eigenen Man⸗ tel zu. 8


