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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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deine Blumen; jetzt wird die Farbe ab⸗

gehen.“ Menrad ſagte laͤchelnd, daß Blumen und Kraͤuter, Kornhalme und Reben, Straͤuche und Baͤume, die auch auf eine gewiſſe Art lebten, das Waſſer ſo nothwendig haͤtten, als der Menſch das Trinken.„Aber, ſagte Heinrich, wer kann denn allen dieſen Gewaͤchſen genug Waſſer zutragen? Wer ſteigt da hinauf und begießt die Baͤume hoch dort droben auf der Spitze jenes Berges?“ Menrad ſagte ihm:„Dafuͤr iſt ſchon geſorgt.“„Auf welche Art, ſiehſt du

vielleicht eher, als wir denken!“ fuͤgte

er noch hinzu, indem er nach dem Ge⸗ woͤlke blickte.

Nach einer Weile kam wirklich eine Wolke uͤber den Berg her— und es fing an, erſt ſehr ſanft und dann ſehr ſtark zu regnen. Das war fuͤr Hein⸗ rich abermals eine wunderbare Erſchei⸗