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Raͤubern verfuͤhrt werden und ohne Unterricht, ohne gute Sitten aufwach⸗ ſen ſollteſt— wie ſchrecklich waͤre das? Ich kann nicht einmal daran denken! Ach, lieber weinte ich an deinem klei⸗ nen Grabe! O dann waͤreſt du ein ſchoͤner Engel an Gottes Throne und ich haͤtte den Troſt, dich dort einſtens wieder zu ſehen! Aber jetzt fehlt mir auch dieſer einzige, dieſer ſuͤßeſte Troſt! Ach, was kann, was wird unter ſol⸗ chen Menſchen aus dir werden?“
„O Gott, rief ſie dann wieder, und ſiel auf die Knie nieder, und blick⸗ te mit gerungenen Haͤnden weinend zum Himmel. O guter Gott, Du einziger Troſt in allen Noͤthen! Mein Kind iſt zwar meinen Armen entriſſen, aber dei⸗ ner Hand kann es nicht entzogen wer⸗ den. Ich weiß nicht, in welchen fin⸗ ſtern Waͤldern, in welcher Raͤuberhoͤh⸗


