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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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ſchreckliche Gedanken zuckten gleich Bli⸗ tzen durch ihre Seele. Sie zitterte fuͤr das Leben ihres Kindes. Als ſie end⸗ lich die Geſchichte halb erfuhr und halb errieth da war es ihr, als braͤchen Himmel und Erde auf ſie herein; ſie ſank in Ohnmacht und waͤre zu Boden gefallen, wenn nicht alles herbey geeilt waͤre, ſie zu halten.

O Sott, o Gott, rief ſie endlich zammernd, als ſie wieder zu ſich ſelbſt gekommen war, welch ein entſetzliches Leiden haſt Du mir aufgelegt! Ach, mein Kind, mein Kind, mein liebſtes Kind! O mein Gemahl, mein theuer⸗ ſter Gemahl, ach, dieſe Bothſchaft wird dir tiefere Wunden ſchlagen, als das Schwert der Feinde! O du lieber, lieber, guter kleiner Heinrich, wo biſt du wohl jetzt? In welche Haͤn⸗ de biſt du gefallen? O, wenn du von