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tern froͤhlichen Sinn, und ein ſehr liebliches, bluͤhendes Ausſehen. Deß⸗ wegen hatte die Graͤfinn ſie zur Waͤr⸗ terinn des kleinen Heinrichs angenom⸗ men. Das gute fromme Maͤdchen be⸗ folgte alles, was die Graͤfinn ihr be⸗ fohlen hatte, genau, und es verging keine Stunde, in der ihr die Ermah⸗ nungen der Graͤfinn nicht zu Sinne gekommen waͤren. Denn ſie liebte die Graͤfinn als ihre groͤßte Wohlthaͤte⸗ rinn, und hatte an dem holden Kinde die herzlichſte Freude, ja ſie ehrte in demſelben ſchon ihren kuͤnftigen Grüfn und Herrn.
Eines Tages ſaß Margaretha ne⸗ ben dem ſchoͤngeflochtenen Wiegenkorbe des ſchlafenden Kindes, und ſtrickte, Sie hatte den Korb, der ſich uͤber dem Haupte des Kindes zierlich empor⸗ woͤlbte, mit Roſen geſchmuͤckt, damit


