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dir etwas recht Schoͤnes mitbringen, das dir gewiß Freude machen ſoll.“
Margaretha verſprach alles. Die Graͤfinn kuͤßte das Kind, ſegnete es, und blickte mit naſſen Augen, indem ſie innerlich bethete, lange zum Him⸗ mel, gab dann das Kind Margarethen in die Arme, und ſtieg hierauf unter dem lauten Weinen und Jammern ih⸗ rer Dienerſchaft und Unterthanen in den Wagen, und fuhr noch bey einbre⸗ chender Nacht und einem heftigen Regen ab.
Zweytes Kapitel.
Großes Ungluͤck aus kleinem Un⸗ gehorſam.
Margaretha war ein armes, ver⸗
waistes Landmaͤdchen. Sie hatte ein kindlich frommes Gemuͤth, einen hei⸗
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