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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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dem Kinde ſogleich bey dem Erwachen erwas Schoͤnes in die Augen falle. Ein feiner weißer Flor ſchuͤtzte das Kind, damit keine Fliege es im Schla⸗ fe ſtoͤre und lieblicher und ſchoͤner als die friſchen Roſen ſchienen die ro⸗ then Wangen des ſchlafenden Kindes durch den zarten, durchſichtigen Flor. Da kamen einige herumziehende Mußſtkanten vor das Schloßthor, und ließen ſich da hoͤren. Die Leute im Schloſſe liefen alle zufammen und rie⸗ fen den Muſikanten herein in die un⸗ tere Stube, um ſich, weil die Herr⸗ ſchaft eben nicht zu Hauſe war, bey Muſik und Tanz einen luſtigen Nach⸗ mittag zu machen. Margaretha hoͤrte nichts lieber, als Muſik; dennoch blieb ſie, der Worte der Graͤfinn eingedenk, an dem Wiegenkorbe des ſchlafenden Kindes rutzig ſitzen. Da kam Soͤrge,