auf einmal ein Diener, der mit dem Grafen ins Feld gezogen war, herein, und brachte die traurige Nachricht, der Graf ſey ſchwer verwundet, und ver⸗ lange vor ſeinem Ende, das vielleicht nahe ſey, ſeine Gemahlinn noch zu ſe⸗ hen. Die Graͤfinn ward todtenblaß und konnte mit ihren zitternden Haͤnden das Kind faſt nicht mehr halten. Der Bo⸗ the machte, als er den Schrecken der SFraͤfinn ſah, einige Hoffnung, ihr Gemahl koͤnne wohl noch davon kom⸗ men; indeß konnte er doch nicht ver⸗ hehlen, ſie muͤſſe Tag und Nacht ohne Aufhoͤren fahren, wenn ſie ihn noch ſicher am Leben antreffen wolle. Die Graͤfinn entſchloß ſich, augenblicklich abzureiſen. Sie benetzte ihr Kind mit heißen Thraͤnen.„Du guter kleiner Heinrich, ſagte ſie, ach, du weißt noch nicht einmal, warum deine Mutter
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