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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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fromme Graͤfinn blieb zuruͤck auf dem Schloſſe, und der einzige Troſt uͤber die

Abweſenheit ihres Gemahls, die einzige Freude in ihrer ſtilen Einſamkeit war ihr geliebter kleiner Heinrich. Sie hat⸗

te ſich vorgenommen, ganz der Erzie⸗ hung desſelben zu leben, und ihr ganzes

Herz ſehnte ſich nach dem ſeligen Augen⸗

blicke, da ſie mit dem holden Knaben auf dem Arme ihrem theuren Gemahl wuͤrde entgegeneilen koͤnnen.

Eines Abends ſaß die Graͤfinn mit ihrem Kinde auf dem Schooße in ihrem Zimmer. Margaretha, das Kindsmaͤd⸗ chen, ſtans neben ihr und hielt dem Kinde, freundlichſcherzend, einige friſch⸗

gepfluͤckte Blumen vor. Das Kind

ſtreckte laͤchelnd die kleinen Haͤndchen darnach aus, und auch die Mutter laͤ⸗ chelte ſehr vergnuͤgt, und ergoͤtzte 69 an der Freude des Kindes. Da trat*