Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

35⁵5²

zum Zunder, bitte ich. Mögen Sie ſie denn bei

Seite liegen laſſen, die böſe Frau hat es um Sie

verdient, denn ſie allein hat Ihnen, wie ich jetzt weiß, eine ſo ungewöhnliche kalte Aufnahme bei uns be⸗ reitet.

Als ich aus den Zimmern der Fürſtin in mein eigenes zurückkehrte, ſchien die Novemberſonne hell und freundlich herein. Der Anblick, obgleich ich ihn ſchon ſo oft genoſſen, überraſchte mich doch diesmal auf eine ganz eigenthümliche Weiſe und that mir un⸗ endlich wohl.Großer Gott, ſagte ich dankbar, Du läſſeſt jetzt endlich die Sonne nicht allein in mein Zimmer, ſondern auch in mein Herz ſcheinen, denn lange habe ich nur Wolken und Schatten zu ſehen bekommen. So haſt Du mich denn unerwartet glücklich gemacht und ich habe wieder eine Lebensſtufe errungen, von der herab ſich die Welt nur in Freude und Glanz darſtellt. O, laß mich lange ſo glücklich bleiben, wie ich es dieſen Augenblick bin, denn mich verhärtet das Glück nicht, mich macht es beſſer und reiner, und darum haſt Du es mir auch gewiß ge⸗ geben. O, meine arme Mutter, die D Du ſchon lange da unten in kühler Erde ruhſt, könnteſt Du doch jetzt einmal 31 mir treten und den frohen Schlag meines

Ja, ja doch, aber machen Sie mich nur nicht

¹ 4