Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Herzens fühlen, Du würdeſt glücklich ſein gleich mir

und mich gewiß wieder an Dein Herz drücken, wie

Du es thateſt, als ich ein Knabe war und von dem Fluſſe herkam, aus dem ich dieſelbe gerettet, die mir jetzt jene geringe That ſo glänzend belohnt. O, meine Mutter Dir würde ich auch ſagen, welche anderen Wünſche noch in meiner Bruſt leben doch nein, nein, nein, auch Dir nicht, auch Dir nicht, denn ſelbſt dem guten Gott da oben, der mir ſeine Sonne zum Gruße ſendet, ſage ich es nicht, und ſo mag es denn allein in meiner Bruſt wohnen, wo Niemand, Nie⸗ mand es ſieht, noch hört, als ob es auf dem ſtillen Grunde des Meeres läge. O, es iſt ſchrecklich, ſchreck⸗ lich, ſeine Gefühle in ſo tiefes Waſſer ſenken zu müſ⸗ ſen, durch das man nicht ſchwimmen kann. Ich bin noch ſchlimmer daran als der axme Major und die kleine Prinzeß; Jenerxhatte doch noch einen Halloren, und dieſe mich zum Beiſtande, aber wen habe ich?

Niemand! Und ſo werde ich wohl einſt verſinken und

nicht mehr zur Oberfläche der Freude, des Glücks, der Lebenswonne zurückkehren.

Ende des dritten Theils.

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Der Sohn des Gärtners. III.