Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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fürchte. Wollen Sie die Bibliothek beibehalten denn die Verwaltung des Archivs wird Ihnen wenig Zeit fortnehmen ſo behalten Sie ſie; wo nicht, ſo wird ſich ein geeigneter Mann ja wohl dazu finden laſſen. Was wollen Sie alſo thun? Laſſen Sie mir in Ihrer Gnade auch die Biblio⸗ thek, bat ihn.Sie nährt meinen Geiſt und ich bin bereits befreundet mit ihr; auch mäͤchte ich die Freude haben, das begonnene Werk in Bezu Suf Ordnung und Aufſtellung ganz zu vollbringen, und wenn ich nur noch einen tauglichen Gefährten erhalte, ſo wird ees mir, denke ich, in Jahresfriſt gelingen. Damit bin ich einverſtanden. Nun noch Eins, mein lieber Flemming. Es iſt aber ein Geheimniß, was ich Ihnen anvertraue und vor Ihnen hat es hier nur Ihr verſtorbener Amtsvorgänger gekannt, dem ich zu vertrauen Urſache hatte und der in früheren. hren Ihre jetzige Wohnung innegehabt hat. Aus Ihrem Wohnzimmer führt von der Wendeltreppe aus, die in das Archiv mündet, über der vierzehnten Stufe eeine Seitenthür in dieſes mein eigenes Zimmer. Sehen Sie, hier hinter dieſem Sopha, der leicht beweglich auf Rollen ſteht, iſt die verborgene Thür. Das iſt der einfache Mechanismus. Hier dieſer Glockenzug ſetzt eine Klingel in Bewegung, die am Fuß der Treppe

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