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ſich mit mir herzlich über mein Glück, ohne zu ahnen, wieviel er vielleicht ſelbſt durch ſeine geſtrige Er⸗ zählung dazu beigetragen hatte, mir daſſelbe zu ver⸗ ſchaffen.
Um elf Uhr ließ ich mich bei der Fürſtin mel⸗ den. Sie war allein und ſaß in dem ſchwarzen Trauerkleide, das ſie noch immer trug, vor ihrem Schreibtiſch. Als ich eintrat, ſtand ſie ſogleich auf und ſchritt mir lächelnd entgegen. Beinahe ſtam⸗ melnd brachte ich meinen Dank vor, denn ich war zu tief bewegt.
„Danken Sie nicht für eine Kleinigkeit, mein alter Freund,“ ſagte ſie,„die mir ſo wenig gekoſtet hat. Es wäre mir allerdings ein Leichtes, Ihnen eine Ihren Kenntniſſen und Erfahrungen noch entſprechendere höhere Stellung anzuweiſen, allein ich will Sie nicht als einen Protegirten in's Gerede bringen und wünſche Sie auch nicht mit Geſchäften unangenehmer Art zu ſehr zu belaſten. In der Ihnen heute verliehenen Stellung haben Sie nur mit mir perſönlich zu thun und behalten Zeit, und hoffentlich auch Luſt, mit mir zu bedenken und zu bereden, was um mich her nöthig iſt. So möchte ich es von jetzt an zwiſchen uns ge⸗ halten ſehen, da ich Ihnen mein volles Vertrauen ſchenke und in keiner Weiſe mich in Ihnen zu täuſchen


