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verſchwindender Schein. Denn denken Sie, eben als ich im erſten Walzer an der Seite meiner Angebeteten dahin ſchwebe, fährt ein Huſarenrittmeiſter mit ſeiner Tänzerin wie eine Windsbraut gegen mich, erſchüttert mich bis in meine Grundveſten— ich wanke— tau⸗ mele, und da ich meine Tänzerin halb vor Liebesglut, halb vor Verzweiflung feſt umſchlungen halte, reiße ich ſie mit in's Verderben und wir ſtürzen Beide, zum Geſpött der ganzen vornehmen Geſellſchaft, der Länge nach auf den Boden.“ 3
Allgemeines Gelächter verhinderte einen Augenblick die Fortſetzung der Erzählung, der Major aber, durch ſeine Jugenderinnerungen in Feuer gerathen, fuhr bald mit erhobener Stimme fort:„Ach ja, Sie lachen, und auch damals lachte Alles um mich her, wodurch ſich meine ſchwankenden Sinne nur noch mehr ver⸗ wirrten. Und das Schlimmſte dabei war, daß meine Tänzerin, als ich vom Boden aufſprang und ſie über⸗ all ſuchte— verſchwunden war. Statt ihrer aber trat der Prinz an meine Seite, hob den Finger drohend in die Höhe und ſagte lachend:„Junger Fuchs, junger Fuchs, das war nicht ſchlau, das hätte mein alter Fuchs nicht gethan!“
„Aber was iſt denn das für ein glücklicher Mo⸗ ment,“ bemerkte die Fürſtin, die anfangs ernſter ge⸗
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