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„Gewiß, mein Freund, ſehr gute; dann aber— da Du doch Alles wiſſen mußt— auch ſchlimme. Höre mir zu. Zunächſt theile ich Dir mit, daß mein Vater geneſen iſt und daß ich— ja!— pöllig mit ihm ausgeſöhnt bin.“
„Ah, daher Deine überſprudelnde Freude, nun erkläre ich es mir. Das finde ich natürlich.“
„Nur Geduld! Ja, ich bin mit ihm ausgeſöhnt und er hat ſogar Elsbeth und unſre Kinder kommen laſſen und ihnen die freundlichſten Worte geſagt. Freundliche Worte von ihm aber kommen, wie Du weißt, den Liebkoſungen anderer Menſchen gleich. Auch meine Mutter war liebevoll gegen die Kinder und beklagte den unbegreiflich hartnäckigen Wider⸗ ſpruch meiner Schweſter. Doch davon nachher.— Jetzt aber muß ich von Deiner Mutter ſprechen,“ ſetzte er leiſer und von ſeiner lauten Freude gleichſam ſtill in ſich zurücktretend hinzu, ſo daß ich ſofort die Einſicht gewann: was er mir von meiner Mutter zu berichten habe, werde nicht ſo heiter lauten wie das bisher Vernommene.
„Meine Mutter?“ fragte ich mit bebender Lippe. „Wie kommſt Du ſo plötzlich auf die? Sie lebt ja nicht mehr in W... Wo haſt Du ſie denn geſehn?“
„Aber ſie war doch in W..., Kurt, wenn auch


