Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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ſein noch läͤnger gedauert hätte. Als es aber gerade am ſchlimmſten mit mir ſtand, da kam die Hülfe zur rechten Zeit. Der Fürſt kehrte mit ſeinem ganzen Gefolge nach vier Wochen zurück jedoch wie um⸗ geſtaltet trat diesmal ſeine ganze Erſcheinung vor mich hin! Er ſchien ein ganz Anderer geworden zu ſein, denn theils ſtrahlte er von einer mir noch unbekann⸗ ten Freude, theils betrachtete er mich mit einer, wie mir vorkam, nur mit der größten Mühe zurückgehal⸗ tenen Aufregung, die größer und intenſiver war, als ſie die Freude des Wiederſehens veranlaſſen konnte. Er, der ſtets ſo ruhig, feſt, ſicher aufgetreten war, in deſſen Bewegungen ſogar immer eine Art plaſtiſcher, würdevoller Ruhe gelegen hatte, war lebhaft, beweg⸗ lich, beinahe unſtät geworden; ſeine lauten Begrüßun⸗ gen, ſein ſeltſames Anſtarren meiner Perſon wollten kein Ende nehmen und niemals hatte er mir ſo viel zärtliche Aufmerkſamkeiten erwieſen, wie gerade jetzt.

Verwundert ſtand ich, als ich zum erſten Male wieder allein mit ihm war, vor ihm, ſuchte in ſeiner Seele zu leſen und konnte die Zeit nicht erwarten, bis er mir ſeine Erlebniſſe mittheilen würde.

Du bringſt diesmal viele Neuigkeiten mit, re⸗ dete ich ihn an,und wie aus dem Glanze Deines Geſichts hervorgeht, nur gute.