Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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und die Fürſtin es für erſprießlich halte, wenn Bruno

poeerſönlich erſchiene und ſeinem Vater ſich vorſtellte.

Wolle er mit ſeiner Frau nicht im Schloſſe wohnen,

ſo ſtände das bairiſche Häuschen für ihn bereit und

er könne dort alle Bequemlichkeiten finden, an die er in Adersbach gewöhnt ſei.

So ungern Bruno ſich zu einer Reiſe nach W... entſchloß, ſo beſiegte doch der Gedanke an die ſchwere Krankheit ſeines Vaters alle Bedenklichkeiten, und noch an demſelben Abend, nur von dem alten Wald⸗ ſtein und Herrn von Transfeld begleitet, reiſte er mit Frau und Kindern ab, um die Verbindung mit den Seinigen, die ſeit ſeiner Verheirathung vollſtändig abgebrochen war, endlich wieder herzuſtellen. Ich, der ihn ebenfalls hatte begleiten ſollen, lehnte aus einer mir noch heute unbegreiflichen Laune ſeine Auf⸗ forderung ab, und da er wußte, wie ungern ich mich in W... wieder in den alten Verhältniſſen ſehen würde, ſo gab er meinen Bitten nach und ließ mich in Adersbach allein zurück.

Nie in meinem Leben hatte ich, mich ſo einſam und verlaſſen gefühlt wie damals. Die ganze Welt ſchien mir plötzlich wie ausgeſtorben und alle Verbin⸗ dungen mit ihr däuchten mir abgeriſſen, ohne irgend eine mögliche Wiederanknüpfung. Daher kam es denn