bellion zum Durchbruch kam, die dem Gewaltherrſcher beinahe das Leben gekoſtet hätte.
In Folge aller dieſer Mißhelligkeiten verließ er ſein Land, anfangs, wie es hieß, um ſich zu zerſtreuen
und in einem entfernten ſüdlichen Lande Geneſung
von leiblicher Krankheit zu ſuchen; ſodann aber, vor der langen Weile und dem drohenden Volksunwillen zurückbebend, blieb er immer länger aus und trieb ſich endlich mit einigen Günſtlingen an verſchiedenen Orten in der Welt umher. Paris, London und Rom
wußten reichlich von ſeinen zahlloſen Thorheiten und
Unmäßigkeiten zu erzählen, und als er auch da keine Befriedigung für ſeinen ruheloſen Geiſt fand und, an Leib und Seele ſich ermattet fühlend, des eklen Le⸗ bens überdrüſſig geworden war, überließ er ſich end⸗ lich den Jeſuiten, die ihn in der Schweiz in ein Klo⸗ ſter gezogen, wo ſie mit der Feſtigkeit ſeiner Reli⸗ gionsanſichten experimentirten, jedoch vergeblich ver⸗ ſuchten, ihn von ſeiner Krankheit zu heilen, welche ſogar einen ſo traurigen Verlauf nahm, daß man von Jahr zu Jahr ſeiner Auflöſung mit größerer Sicher⸗ heit entgegenſehen konnte. 4 Was die Fürſtin unter dieſen Umſtänden in der neuen Heimat litt, der ſie in ſo zarter Jugendblüthe alle ihre Kräfte und Neigungen geweiht hatte, kann
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