Teil eines Werkes 
4. Band (1876)
Entstehung
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zu erreichen, der da, einen Eichenzweig auf der ſchief⸗ geſetzten Dienſtmütze, Sporen an den Füßen und eine Reitgerte ſchwingend, an ihm vorübertänzelte und in dem er auf den erſten Blick ſeinen einſtigen Leporello Doppelnaas erkannte. Ein unbeſtimmtes Gefühl hielt ihn davon zurück. Da wendete ſich jener ſelbſt ſo raſch um, daß ſeine Gattin einen weiten Bogen um ſeine Axe beſchrieb, ſtreckte die Hand aus und ſang:

Du ſiehſt mich an und kennſt mich nicht,

Dn holdes Engelsangeſicht!

Doppelnaas, welcher auf dieſer Station Allein⸗ herrſcher war, hatte offenbar nichts gelernt und nichts vergeſſen. Das friſche, fröhliche Reiterleben lag ihm immer noch mehr in den Gliedern, als für ihn und ſeine Frau gut war. Breda wäre es lieber geweſen, wenn dieſes Zuſammentreffen nicht ſtattgefunden hätte, welches Doppelnaas vielleicht unzufrieden mit ſeiner neuen Lage und Lina noch mehr zur Dulderin machen konnte. So aber überließen ſich die beiden Paare ganz und unbefangen dem Reiz ihrer Erinnerungen, undRittmeiſters verſäumten abſichtlich den nächſten Zug, um länger bleiben zu können. Während die beiden Frauen ſich von ihren Kindern erzählten, be⸗ klagte ſich Doppelnaas bei ſeinem Freunde bitter über

v. Schlägel, Deutſch und Wälſch. IV. 15