Teil eines Werkes 
4. Band (1876)
Entstehung
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224 Mit ſtummem Jubel ſprang Breda auf und drückte die Geliebte an ſeine Bruſt: Ich will ja nichts mehr von der Welt, nichts als dich!

Thekla hat Wort gehalten. Sie ward ihres Mannes beſter Kamerad und iſt es heute noch, und V ſelbſt die ziemlich militäriſche Zucht und Aufſicht, die ſie bei aller Mutterliebe ihren Kindern angedeihen läßt, hindert ſie nicht, ihren Mann zu begleiten, wenn er wieder einmal einige Tageüber Land reitet, oder ſeine vier Ponies einſpannt, um mit den Kame⸗ raden in X. eine Flaſche Wein zu trinken. Sie fährt dann auf den ſchlechten Landwegen mit ihm, fällt, wenn nöthig, mit um, nimmt, während ihr Mann bei alten Freunden einen vergnügten Abend zubringt, bei der Majorin oder Oberſtin eine Taſſe Thee...

Vor Kurzem, als ſie an einem wenig bekannten Eiſenbahnknotenpunkt auf den Zug warten mußten, ging ein ſeltſames Paar an ihnen vorüber, vor dem die niedern Bahnbedienſteten die Mütze zogen. Der Mann ſang eine Arie vor ſich hin und die Frau, deren verblichene Kleider an einſtige Eleganz erinner⸗ ten, ſeufzte hörbar. Rittmeiſter von Breda hätte 1 nur die Hand auszuſtrecken gebraucht, um den Mann

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