Teil eines Werkes 
4. Band (1876)
Entstehung
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Ich mag es ihretwegen nicht, begann Breda wieder und ſeine Stimme zitterte leiſe.Sie hat mich ja doch einmal gekannt und es könnte ſie erſchrecken.

Sehr zarte Rückſichten für eine Dame von dem Zuſchnitt des Fräulein von Stern! ſagte Do⸗ nald höhniſch, um vielleicht den Zorn Breda's zu reizen und ihn ſo auf andere Gedanken zu bringen. Du biſt toll, Breda!

Breda ſchien ſich nur mit Mühe in dem Ideen⸗ gang des Freundes zurechtzufinden. Dann ſagte er matt lächelnd!

Alwine? Wer ſpricht von ihr?

Aber von wem im Namen des Himmelrs ſprichſt denn du?

Von Thekla von Thyngen die mich einſt mit eigener Geſahr vor dem Mord an einem Kinde bewahrt hat und die mich verachtet...

Es war ein ſehr gedehntes Ah! der Ueberraſchung, das der Oberlieutenant ausſtieß. Es kam ihm vor als ob er Monate lang noch viel verrückter geweſen ſei, als Breda in dieſem Augenblick.

Alſo Thekla's wegen willſt du dich todtſchie⸗ ßen! ſagte er kleinlaut.

Breda ſtützte ſich ſinnend auf die Fenſterbrüſtung.

v. Schlägel, Deutſch und Wälſch. IV. 14