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Lazzardi neigte zuſtimmend das Haupt. Carloni fuhr fort:
„Ich werde von dieſem günſtigen Verhältniſſe Ge⸗ brauch machen und Lugano zu meinem bleibenden Aufenthalt wählen. Zu dieſer Wahl hat mich vor⸗ züglich eine Rückſicht beſtimmt— die Liebe zu Fiam⸗ metta.“
Obwohl er eine ähnliche Mittheilung geahnt, ſchien der Prieſter einen Augenblick erſtarrt.
„Und Fiammetta?“ fragte er und ſeine Stimme klang hohl und unheimlich.
„Fiammetta will mir angehören. Sie iſt voll Ver⸗ trauen zu Eurer Ehrwürden, daß Sie Ihren Segen zu unſerm Bunde geben werden. Sie hat mir mit Thränen in den Augen von Ihrer väterlichen Sorg⸗ falt und Aufopferung erzählt, für die ja auch ich jetzt ein Recht habe, Ihnen zu danken.“
Der Prieſter hatte mit geſenktem Haupte regungs⸗ los zugehört, jetzt erhob er raſch das Antlitz:
„Sie haben kein Recht, mir zu danken!“ ſagte er entrüſtet:„denn wenn ich es zu verhindern vermag, wird Fiammetta nie Ihre Gattin!“
Befremdet trat Carloni einen Schritt zurück: „Und warum, wenn ich fragen darf?“ „Weil Sie nicht der edle, ſelbſtloſe Menſch ſind,


