Teil eines Werkes 
3. Band (1876)
Entstehung
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ſchon als Knabe malte ich allerlei Muſter, aber auch Figuren und Schiffe auf jedes weiße Blatt, das ich fand; in den Sand, mit dem man die Zimmer be⸗ ſtreut, und an die weißen Wände meiner Kammer, bis es die Mutter entdeckte und dem Vater verrieth, damit ich beſtraft würde. Aber der Vater war ein ruhiger Mann,wenn er zeichnen will, ſo mag er werden, was ich bin, ſagte er,es iſt ein ſichres Brot und nährt ſeinen Mann.... Aber das Zeich⸗ nen auf beſtimmtem Raum und immer auf dieſelbe Weiſe behagte mir nicht; die Muſter langweilten mich und ich machte lieber Bildchen von Gewäſſern mit allerlei Schiffen und Fiſcherkähnen, als immer ver⸗ ſchlungene Arabesken, Sterne und Blumen oder ähn⸗ liche Dinge, wie man ſie in den Fabriken verlangte. Das verdroß den Vater und er verbot mir endlich das Zeichnen, mit dem ich die Zeit doch nur verlor, und brachte mich zu einem Buchdrucker in die Lehre. Aber dort las ich heimlich die Schriften die gedruckt wer⸗ den ſollten, und dachte beſtändig an all das Wunder⸗ bare das ſie enthielten, ſodaß die metallenen Zeichen die ich in die Käſten thun mußte, nicht immer an den rechten Platz geriethen. Als ich dem Beſitzer ein koſt⸗ bares Buch verdorben hatte, ſchickte er mich zu meinem Vater zurück und ich durfte wieder eine Weile zeichnen.