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derten ihn jedoch, irgend eine Frage an den Geneſen⸗ den zu richten und dieſer ſelbſt war vielleicht wider Willen noch nicht im Stande, jetzt ſchon Aufſchlüſſe über ſein Leben zu geben.
Täglich beſuchte Graf Donato ihn mehrmals in ſeinem Zimmer, und jedesmal war er erfreut, die raſch fortſchreitende Beſſerung zu bemerken. Nach und nach mußte der alte Stallmeiſter den Fremden zu Stunden ins Freie führen, wo der Park von allen Bedienſteten geräumt war, und wenn der mittelgroße hagere Mann in der dunklen ſpaniſchen Haustracht, die ihm Graf Donato hatte reichen laſſen, unter den Palmen und Orchideen umherwandelte, hier träumeriſch in ei⸗ nen farbenglühenden Blumenkelch ſtarrend, dort lieb⸗ koſend mit der Hand über Aloen und Orangen gleitend, wehmüthig lächelnd, als begrüße er alte Bekannte—, dann konnte ſich der Graf am Fenſter ſeines Studier⸗ zimmers des Gedankens oft nicht mehr erwehren, als müſſe der blonde bleiche Mann dort ein Künſtler ſein, gleichviel ob mit Pinſel oder Feder, und als werde er eines Tages die Beweiſe liefern, daß der Graf keinem Unwürdigen die Gaſtfreundſchaft der Wunderinſel ge⸗ währt habe. Zuweilen ging er dann ſelbſt hinaus zu dem Fremden, und in erheiternden Geſprächen führte er ihn in ſeinem kleinen phantaſtiſchen Pflanzenreich


