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und die Schuhe trugen Spuren langer beſchwerlicher Wanderung. Er regte ſich nicht, als der Graf näher trat und ihn forſchend betrachtete; und auch ſein Aus⸗ ſehen war ganz das eines Todten. Der Graf ſchien indeß von ſeiner Prüfung befriedigt; er bog ſich nieder und berührte mit ſeiner Hand die Schulter des Da⸗ liegenden.
Ohne ſich zu bewegen hob derſelbe langſam die blutloſen Lider und ſah den Grafen an.
„Steht auf Mann“, rief dieſer„was wollt Ihr dort?“
„Sterben!—“ und ſchwer über die eingeſunkenen Augen ſanken die Lider.
„Das bleibt Euch immer noch“, entgegnete der Graf„erſt lebt; Ihr ſeid zu jung zum Sterben.“
„Das Elend fragt nicht nach den Jahren“, ant⸗ wortete der Mann mit heiſerer Stimme;„laßt mich allein!“
Schweigend winkte der Graf ſeinem Diener, der voll banger Neugier durch das Schilf auf den ſprechen⸗
den Todten ſtarrte.
„Die Feldflaſche“, befahl er und der Diener ſprang zu den Pferden um das Verlangte zu holen.
Kaum hatte das Rohr ſich hinter ihm geſchloſſen, ſo
flüſterte der Mann in franzöſiſcher Sprache:


