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denken kann, als ich dabei perfönlich nicht in Betracht komme.
Du haſt mich ſchon oft wegen meiner Entſagungs⸗ ſeligkeit ausgeſcholten, wie du meine Selbſterkenntniß nannteſt. Du ſagteſt mir, Stimmungen wie ſie mich manchmal beherrſchen, ſeien natürlich bei einem begab⸗ ten und zum Glück berechtigten Weſen, welches durch eine bevorzugte und angebetete Baſe jederzeit, ſelbſt im Herzen der eigenen Mutter in den Hintergrund gedrängt und zum Aſchenbrödel erniedrigt werde... Dieſe Stimmungen ſeien, ſobald ſie ein ſtehender Cha⸗ rakterzug würden, ungeſund und verwerflich, wie ja die beſten Eigenſchaften, auf die Spitze getrieben,
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bedauernswerthen Schwächen ausarten könnten.— Du
ſagteſt, ich ſei geſcheider und origineller und charakter⸗ bele wie Erna und, wenn auch in anderer, kräf⸗ tigerer Art, mindeſtens ebenſo hübſch wie ſie... Du wünſchteſt mir ein Stück geſunder Selbſtſucht, zu mei⸗ nem eigenen und Erna's Beſten, welche ich durch meine Anhimmelei ebenſo verzöge, als ich mir ſelber fortge⸗ ſetztes Unrecht thue. Ein Theil meiner beſten Eigen⸗ ſchaften verkümmere unter dem Druck der moraliſchen Unterordnung unter ein weniger bedeutendes Weſen,
das mehr weich als gut ſei und im Grunde recht
ſehr ſelbſtſüchtig
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— Os—
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