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Trotz meiner Rührung kam ich über die fatalen Namen nicht hinaus. Daran war auch Erna ſchuld, welche über ihres Papa's Gemüthseigenſchaften pflicht⸗ ſchuldigſt und reſpektvollſt weniger nachgedacht und daher keinen Grund zu ſolch' innerlicher Verzückung hatte, wie ich.
Kaum, daß ich den Mund ſpitzte, um die merk⸗ würdigen Namen auszuſprechen, brach ſie in ein ſo ſchallendes Gelächter aus, daß ſie uns Alle, ſelbſt ihren gerührten Papa fortriß, und daß Azor wahnſinnig bellend bald an dem Einen, bald an dem Andern in
die Höhe ſprang. Mama'chen lachte zwar auch ein
wenig mit, aber man ſah ihr an, daß ihr die Sache nicht ganz heimlich war.
Und das war auch natürlich. Seit dem Tode von Erna's Mutter, die er auf den Händen getragen haben ſoll, hatte Onkel als Privatmann faſt keinen andern Frauenverkehr als mit ſeiner Schweſter und mit uns. Meine Mutter war ſeine Vertraute in allen Angelegenheiten, wo eine Frau ihm rathen konnte.— Mama hatte ſich ſo ſouverän gefühlt in der Verwal⸗ tung des Andenkens ihrer verſtorbenen Schwägerin, daß ſie nothwendig verblüfft ſein mußte durch die zehn⸗ jährigen engliſchen Bekanntſchaften, welche vom Onkel plötzlich aus dem Staub ſeiner Aktenfascikel hervorge⸗
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