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gegen andere Menſchen. Ich ſuchte das zwar nicht ſo ernſthaft zu nehmen, und vor mir ſelber als eine nicht tiefer gehende Gewohnheit ſeines Advokatenlebens zu erklären, das ja mit ſeinen unangenehmen Erfahrungen die beſten Gemüther verbittern muß. Aber ich konnte doch nicht darüber hinaus, und ſagte oft im Stillen zu mir ſelbſt: ich habe den Onkel von Herzen lieb; aber ich könnte ihn noch viel lieber haben, wenn er nicht gar ſo ſchlecht von den Menſchen dächte!— Es mag viel Thorheit und Unwahrheit geben; aber ſo ſchlecht wie Onkel ſie macht, ſind die Menſchen doch nicht.— Und wenn ſie es wirklich wären, ſo will ich es lieber nicht glauben, weil ich ja doch unter ihnen leben muß— und offen geſtanden, auch recht gern unter ihnen lebe!
Daher war es mir auch, als ob ein dunkler Flor zwiſchen uns fortgezogen würde, als ich Onkel ſo be⸗ redt und feurig das Lob der beiden Engländerinnen verkünden hörte, deren er, bei ſeiner bekannten Schweig⸗ ſamkeit in Geſchäftsſachen, bisher nie erwähnt hatte.
„Ja, Onkel!“ rief ich,„wenn Du ihnen ſolches Lob ſpendeſt, dann müſſen die beiden Damen die lie⸗ benswürdigſten Weſen unter der Sonne ſein.— Ich
kann die Stunde nicht erwarten, in der wir die Miſ⸗
ſes Pipe und Pope...“


