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loren ſtarrte der junge Mann auf ihre zierlichen Finger.
Draußen brauſte der Wind und fuhr zuweilen heulend in den Rauchfang, daß die Flammen weit in's Gemach züngelten, und eintönig rieſelte der Regen auf das Schindeldach.
Lange herrſchte tiefe Stille in dem angenehm durchwärmten Raume. Plötzlich erklangen ziemlich unmelodiſche Töne hinter den jungen Leuten, daß Beide zugleich die Köpfe umwandten.
Das weiße Haupt des Botanikers war an die Lehne des Bettes zurückgeſunken; die ausgegangene Cigarre lag, ſeiner herabhängenden Hand entfallen, am Boden, und regelmäßige geräuſchvolle Athemzüge hoben feine ſchmale Bruſt.
„Er ſchläft“, flüſterte Roſe mit halbverlegenem Blick auf den Schloßherrn;„wir müſſen ihn wecken.“
„Warum? Laſſen Sie ihn doch ſchlafen!“ wehrte derſelbe leiſe ab;„der Tag war heiß und ermüdend, und Ihr Ontel iſt alt.“
Er erhob ſich, löſte eine der zuſammengerollten Decken des Feldbettes und breitete ſie, nachdem er die unbequeme Lage des Schlafenden behutſam verbeſſert hatte, über denſelben hin. Dann zog er ſeinen Stuhl


