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Der alte Herr zog ſeine Cigarrentaſche hervor. „Zum guten Wein gehört ein gutes Blatt“, ſchmunzelte er und trat an den Camin, um die Cigarre anzuzünden.
Der Schloßherr warf einen bittenden Blick auf Roſe; dieſe lachte:
„Ein deutſches Gelehrtenkind wächſt auf im blauen Dunſt!— Rauchen Sie nicht?“
„Gewiß, allein es iſt mir nicht zum Lebensbedürf⸗ niß geworden. Ich füge mich nicht gern einer Herr⸗ ſchaft— ſelbſt nicht der meiner Gewohnheiten.“
Er hatte den andern Stuhl zum Camin gerückt und ſchürte das Feuer, daß es hell aufflammte und die Funken kniſternd in den dunklen Schlot auf⸗ ſtiegen.
Roſe betrachtete verſtohlen ſein hellbeleuchtetes Ge⸗ ſicht; ſie glaubte ihm, daß er keinen Zwang dulde, ſo trotzig zuckte es um die Lippen und ſo finſter blitzte es auf in der Tiefe ſeiner dunklen Augen.
Als die Steine trocken und erwärmt waren, wurde die kunſtloſe Preſſe mit vereinigten Kräften hergeſtellt. Dann ſetzte der alte Herr ſich, behaglich rauchend, auf das Feldbett. Roſe ſtellte ihre Füße auf das Camingitter und faltete eine der Zeitungen zu einem kunſtloſen Fächer, und in Gedanken ver⸗


