Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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unſerer einſtigen Größe werden beſſere Dienſte leiſten.“

Er trat in die geöffnete Thüre.

„Sie werden ſich doch nicht der Steine wegen dem Regen ausſetzen!“ rief Roſe erſchrocken;„Onkel, das darfſt Du nicht zugeben!“

„Warum nicht, liebes Kind? Für die Wiſſen⸗ ſchaft muß man kein Opfer ſcheuen“, entgegnete der alte Herr, indem er ſich vorſichtig außerhalb dem Be⸗ reich des in die Thüre dringenden Regens hielt.

Nach wenig Augenblicken kehrte der junge Mann

zurück und legte einen großen Stein an den Camin.

„Der iſt nicht glatt genug“, ſagte der Botaniker und verſuchte ihn aufzuheben; aber machtlos ſanken ſeine Hände herab, ohne den Stein von der Stelle gerückt zu haben.

„Iſt dieſer gut?“ fragte der Schloßherr, zum zweiten Male zurückkehrend, und legte eine große, glatt behauene Platte neben den andern Stein, ohne daß man ihm eine ungewöhnliche Anſtrengung angemerk, hätte, denn die Tropfen auf ſeiner Stirn konnten ebenſowohl vom Regen herrühren.

Bewundernd ſchaute Roſe den jungen Athleten an, deſſen feingeformten Gliedern ſie eine ſolche Kraft nie⸗

mals zugetraut hätte, dann ſchloß ſie die Thüre. 14*

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